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Angst (2013)

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Theater Spielraum, Wien,
Premiere: 29. April 2013,

ANGST von Stefan Zweig,

Rolle: Eduard, junger Pianist 

Irene Wagner fühlt sich in der „gedankenlosen Müdigkeit“ ihrer Ehe mit einem bekannten Strafverteidiger beengt und betrügt ihren Mann mit einem jungen Künstler. Da taucht eine Erpresserin, angeblich die frühere Freundin des Geliebten, auf und gefährdet ihre bürgerliche Existenz.
Angst vor der Entdeckung mit all ihren materiellen und persönlichen Konsequenzen nimmt von Irene Besitz. Ihr Mann scheint etwas zu ahnen, doch Irene ist nicht in der Lage, mit ihm zu sprechen. Sie muss feststellen, dass ihr der eigene Mann ebenso fremd ist wie sie sich selbst, dass sie ganz von der oberflächlichen Beziehungslosigkeit ihrer Gesellschaftsschicht abhängig ist und das gefürchtete Ende ihrer Ehe nicht nur sozialen Abstieg, sondern vor allem auch Identitätsverlust bedeuten würde. Der psychische Druck treibt Irene beinahe in die Selbstzerstörung, bis sich herausstellt, dass die Erpresserin nicht die ist, die sie vorgibt zu sein.

Die 1913 erstmals in der Neuen Freien Presse publizierte Novelle, von Nicole Metzger dramatisiert, ist ein Psychothriller mit Gesellschaftskritik: einerseits durchleuchtet Stefan Zweig meisterhaft die Doppelmoral des Fin de Siècle, andererseits lässt sich die Geschichte darüber hinaus als aktueller Beitrag zu Sprachlosigkeit und Vertrauensverlust in Beziehungen heute interpretieren.

mit Dana Proetsch, Peter Pausz, Nathalie Mintert, Christian Kohlhofer

Inszenierung/Dramatisierung: Nicole Metzger
Bühne: Harald Ruppert
Kostüm: Anna Pollack
Musik: Carl Horky & Band o5
Licht: Tom Barcal
Foto: Barbara Pálffy

http://www.theaterspielraum.at/2012-13/335-angst.html

 

Kritik: „Christian Kohlhofer als junger Liebhaber und Pianist sprüht im Liebesrausch, explodiert ein wenig später als verschmähter junger Mann und wird von peinlichen Gefühlen geplagt, als seine Ex-Geliebte bei ihm auftaucht und ihn mit einer neuen Frau erwischt.“ (http://www.european-cultural-news.com/von-stefan-zweig-zur-eigenen-unzulaenglichkeit/7167/)

 

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Ein Volksfeind (2012)

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Theater Spielraum, Wien,
Premiere: 22. Oktober 2012,

EIN VOLKSFEIND von Henrik Ibsen,

Rolle: Dr. Thomas Stockmann 

Kann es falsch sein, die Wahrheit zu sagen?
Niemals! meint Kurarzt Thomas Stockmann, der die Öffentlichkeit darüber informieren muss, dass die Wasserzuleitung des neuen Kurbades kontaminiert und gesundheitsschädigend ist. Medienleute und Lobbyisten unterstützen Thomas, sie sehen die Gelegenheit gekommen, die ungeliebte Stadtregierung zu stürzen. Der Stadtrat hingegen, Thomas‘ älterer Bruder, argumentiert mit den drohenden wirtschaftlichen Folgen des Umweltskandals für die Region, die endlich aus der Krise gekommen ist. Neu geschaffene Arbeitsplätze werden verloren gehen, der Touristenstrom versiegt!
Kann einer, der doch nur die Wahrheit sagt, zum „Volksfeind“ werden?
Ibsens politische Tragikomödie aus dem Jahr 1882 stellt unangenehme Fragen nach dem Mehrheitsprinzip der Demokratie und zeigt, dass der Kampf für die Wahrheit genauso pervertieren kann wie eine Politik, die sich nur an Sachzwängen und Machtinteressen orientiert.

mit Alexander E. Fennon/Klaus Uhlich, Christian Kohlhofer, Peter Pausz, Stefan Kurt Reiter, Daniel Ruben Rüb, Klaus Schaurhofer und Samantha Steppan

Inszenierung: Gerhard Werdeker
Bühne & Kostüm: Martina Berger
Licht: Martin Schwab
Fotos: Barbara Pálffy

http://www.theaterspielraum.at/2012-13/316-ein-volksfeind.html

 

Kritik:

„Ein spannendes Stück, aufgefrischt mit kabarettistischen und aktionistischen Einlagen.“ (FALTER 44/12)

„… die Inszenierung … hat ihr Ziel erreicht, wenn auch nur eine einzige oder ein einziger im Publikum in Zukunft aus der schweigenden Mehrheit heraustritt.“ (Dr. Michaela Preiner, http://www.european-cultural-news.com/das-kapital-spricht-nicht/6961/)

„… ein starkes, aufwühlendes Stück in ungebrochener Aktualität. Eine kraftvolle Aufführung…“ www.theatania.at
(http://www.theatania.at/de/blog/beitrag/im-sumpf-der-interessen-ein-volksfeind-im-theater-spielraum.htm)

 

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Schloßgeflüster – Es spukt! (2012)

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Märchensommer Niederösterreich 2012,
Rolle: Hudriwu, das bücherfressende Schlossgespenst.

Elisabetha und Theodor Augustin von und zu Poysbrunn sind hoch erfreut, auch heuer wieder die Pforten für ihre Schlossführung zu öffnen! Aufgeregt erwarten die beiden Schlossbesitzer samt Kater Max Braun die großen und kleinen Besucher. Doch inmitten der Schlossbesichtigung … na nu! Wo kommt denn dieses gespenstische Lachen her? Weshalb hängen alle Bilder schief? Und warum benimmt sich Kater Max Braun plötzlich so eigenartig? Hm? Seltsame Dinge gehen vor sich!
Es wird doch nicht etwa spuken, hier im Schloss Poysbrunn?!
Oder vielleicht doch?…

mit Manfred Fau, Thomas Groß, Christian Gnad, Christian Kohlhofer, Ulla Pilz, Eva-Maria Scholz

Intendanz & Regie: Nina Blum
Buch: Michaela Riedl-Schlosser
Kostüm: Agnes Hamvas
Maske: Uschi Filipp
Bühne: Michaela Lackner
Musik: Andreas Radovan
Liedertexte & Musikproben: Gudrun Nikodem-Eichenhardt
Korrepetition: Bela Fischer jr.
Choreographie: Sandra Maria Miklautz
Produktion: Helmut Kulhanek
Foto: Martin Hesz

http://www.maerchensommer.at/eswareinmal.html#maerchen12

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Schuld und Sühne (2012)

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Theater Spielraum, Wien,
Premiere: 24. April 2012,

SCHULD UND SÜHNE, VERBRECHEN UND STRAFE
– der Roman von Fjodor Dostojewskij in der Bühnenfassung von Gerhard Werdeker,

Rollen: Rasumichin, Samjotow, Lebesjatnikow

Raskolinkow glaubt sich als „Herrenmensch“ im Recht, eine alte Wucherin zu töten, die „nicht besser als eine Laus“ ist. Aber dann rebelliert sein Unterbewußtsein gegen dieses weltanschauliche Experiment und er zeigt sich seinem Anspruch sich selbst gegenüber nicht gewachsen.
„Was sind Sie denn überhaupt für ein Mensch!“

Einer der größten psychologischen (Kriminal-)Romane der Weltliteratur!

mit Christian Kohlhofer, Yvonne Laussermayer, Claudia Marold, Peter Pausz, Dana Proetsch, Klaus Uhlich und Reinhardt Winter

Inszenierung: Gerhard Werdeker
Bühne: Ilona Agnes Tömö
Kostüm: Anna-Miriam Jussel
Foto: Barbara Pálffy

http://www.theaterspielraum.at/201112.html

 

Kritik:

„Die wohl größte Entdeckung dieses Theaterabends ist die Tatsache, dass der Text, erstmals vor knapp 150 Jahren veröffentlicht, nur so von zeitgenössischen Bezügen strotzt. … Ihnen zur Seite stehen Christian Kohlhofer und Reinhardt Winter, ausgestattet mit Energie und einer überschäumenden Bühnenpräsenz, sowie der Doyen des Abends, Klaus Uhlich, der in jeder seiner Rollen zuallererst Menschsein transportiert.“ (http://www.european-cultural-news.com/schuld-und-suehne/5829/)
„Kurzweilig und bis zum Ende spannend“ (http://www.theatania.at/de/blog/beitrag/aus-theatanias-theater-lexikon-russenluecke-russenmuetze.htm)

 

 

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Anamey! – Der Ruf der Indianer (2011)

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Märchensommer Niederösterreich 2011,
Rolle: Matu, der nordamerikanische Indianerjunge.

Große Not breitet sich in den Ländern der drei Indianerkinder Quai, Matu und Jukyman aus: die Eisberge schmelzen, Wälder werden gerodet und die Seen verschmutzt. Es scheint, als gäbe es in deren Stämmen schon bald keine Menschen, Tiere und Pflanzen mehr.
So machen sich die drei Indianerkinder auf den Weg, um ihre Völker zu retten. Doch weshalb führen sie die Geister gerade nach Poysbrunn? Werden sie dort Antworten finden?

mit Manfred Fau, Dieter Hörmann, Christian Kohlhofer, Martin Oberhauser, Ulla Pilz, Eva-Maris Scholz

Intendanz & Regie: Nina Blum
Buch: Michaela Riedl-Schlosser
Kostüm: Agnes Hamvas
Maske: Uschi Filipp
Bühne: Michaela Lackner
Musik: Andreas Radovan
Liedertexte & Musikproben: Gudrun Nikodem-Eichenhardt
Korrepetition: Bela Fischer jr.
Choreographie: Sandra Maria Miklautz
Produktion: Helmut Kulhanek
Foto: Martin Hesz

http://www.maerchensommer.at/eswareinmal.html#maerchen11

 

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Die Befristeten (2011)

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Theater Spielraum, Wien,
Premiere: 17. Januar 2011,

DIE BEFRISTETEN von Elias Canetti,

Rolle: der Freund

Eine Gesellschaft hat die Angst vor dem Tod abgeschafft, indem sie jedem Menschen bei der Geburt ein gewisses Kapital an Lebenszeit zuteilt. Das Kind Zehn wird an seinem 10. Geburtstag, Herr Achtundachtzig an seinem 88. sterben. Damit kann sich jeder sein Leben nach Belieben einteilen, es gibt keine Morde mehr, der soziale Status ist durch das staatlich verordnete Sterbedatum unwiderruflich geregelt. Einzige Bedingung: Wie alt man jetzt gerade ist, darf man unter gar keinen Umständen verraten, die „Befristeten“ leben vereinzelt und dürfen sich einander nicht anvertrauen.

Bis ein Herr Fünfzig dieses System in Frage stellt und eine revolutionäre Entdeckung macht…

Nobelpreisträger Elias Canetti, der den Tod als Erzfeind betrachtet hat, bezeichnet DIE BEFRISTETEN als ein zentrales Werk seines Schaffens.

mit Karoline Gans, Christian Kohlhofer, Matthias Messner, Stephanie-Christin Schneider, Sabrina Rupp

Inszenierung: Nicole Metzger & Peter Pausz
Bühne: Matthias Krische
Kostüm: Pebelle
Foto: Barbara Pálffy

http://www.theaterspielraum.at/201011/264-die-befristeten.html

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